Nachrichten zum Thema Pressemitteilung

14.04.2021 in Pressemitteilung

Caritas verhindert bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für die gesamte Altenpflegebranche.

 

 

Als Helden beklatscht – Caritas verhindert bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für die gesamte Altenpflegebranche.

Die AFA Rheinland-Pfalz kritisiert dieses Verhalten und lehnt weitere Lohndrückerei ab.

                                                                                                                

Dass die kirchlichen Arbeitgeber den ausgehandelten Tarifvertrag jetzt ablehnen ist ein herber Rückschlag für alle Beschäftigten in der Altenpflege“, so AfA-Landesvorsitzender Michael Jung. Die privaten, kommerziellen Pflegefirmen in Rainer Brüderles Arbeitgeberverband sind erfreut und können weiter Löhne drücken“.

Die Pflegekräfte wurden beklatscht, als Helden bezeichnet und mit einer Einmalprämie für Ihren Einsatz in der Pandemie entlohnt. Nicht zu überhören waren die Forderungen von Verbänden und Politik, dass die Arbeitsbedingungen in Pflege deutlich verbessert werden müssen.

Um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, wurden auf Drängen der SPD-Bundestagsfraktion unterschiedliche Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt stand eine Verbesserung der Entlohnung, indem einerseits die Bezahlung nach Tarif gestärkt und andererseits ein Pflegemindestlohn dort eingeführt wurde, wo nicht nach Tarifverträgen bezahlt wird. Mit einem branchenweiten und allgemeinverbindlichen Tarifvertrag wollte Arbeitsminister Hubertus Heil die Beschäftigungsverhältnisse in der Pflege verbessern.

Die kirchlichen Arbeitgeber haben nun diesen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag und damit eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen verhindert. Die Haupttreiber sind aber die kommerziellen Pflegefirmen im Arbeitgeberverband BPA, dessen Präsident Rainer Brüderle einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag vehement ablehnt und seit Anfang an hintertreibt. Auch Gesundheitsminister Spahn hat den vorliegenden Tarifvertrag kritisiert. Damit akzeptiert er, dass der Wettbewerb in der Pflege weiter auf dem Rücken der Beschäftigten stattfindet.

„Im Hinblick auf den „chronischen“ Personalnotstand in der Altenpflege wird ohne eine gerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen diese Herausforderung nicht bewältigt werden können“, so der Landesvorsitzende Michael Jung. Aus Sicht der AfA profitierten die privaten Arbeitgeber von der Ablehnung des Tarifvertrages.  Sie hätten das eklatante Personalproblem in der Branche bereits durch schlechte Löhne und miese Arbeitsbedingungen verursacht. Diese Situation müsse mit allen Mitteln verändert werden.

 

 

 

04.02.2021 in Pressemitteilung

SPD Rheinland-Pfalz hat die richtigen Antworten auf die Krisensituation!

 

Pressemitteilung der AFA Rheinland-Pfalz

 

 

SPD Rheinland-Pfalz hat die richtigen Antworten auf die Krisensituation!

Digitale Betriebs- und Personalrätekonferenz der AFA Rheinland-Pfalz sieht Malu Dreyer auf dem richtigen Weg, die Krise zu überwinden und die Zukunft für die Arbeitswelt zu gestalten.

„Gerade jetzt, in einer solchen Krise, sind die Themen, für die Malu Dreyer und die SPD stehen, wichtiger denn je“, so AfA-Landesvorsitzender Michael Jung. „Die Corona-Pandemie und ein tiefgreifender Wandel in der Wirtschaft treffen aufeinander, eine Situation, die wir so noch nicht erlebt haben. Die Betriebs- und Personalräte auf der Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen sind sich einig, - um eine solche Krise zu bewältigen braucht es Menschen, die richtig und konsequent handeln können, das ist Malu Dreyer.

Die Corona-Pandemie stellt Betriebs- und Personalräte und ihre Gewerkschaften vor immense Herausforderungen. Nicht erst durch die Krise sind sie zusätzlich mit Themen der betrieblichen Transformation konfrontiert. Energie- und Mobilitätswende, Globalisierung, demografischer und technologischer Wandel sind die Herausforderungen. Betriebs- und Personalräte müssen den digitalen Umbruch, der sich derzeit insbesondere durch Mobiles Arbeiten oder Homeoffice bemerkbar macht, aktiv mitgestalten. Antworten und Perspektiven für die Beschäftigten müssen gefunden werden.  

In die Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), die coronabedingt als digitale Veranstaltung stattfand, hatten sich viele Betriebs- und Personalräte aus dem Land zugeschaltet und diskutierten über notwendige Maßnahmen und Lösungen für die Beschäftigten, um Gesundheit, Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern. „Klare Regelungen werden aktuell für die momentan noch vielerorts improvisierte mobile Arbeit gefordert, - es fehlt derzeit vor allem ein Mitbestimmungsrecht des Betriebs- und Personalrats bei der Einführung von Home Office“. „Außerdem muss ein umfassendes Initiativrecht für Betriebsräte bei der Qualifizierung, Mitbestimmung in wirtschaftlichen Angelegenheiten und bei strategischen Entscheidungen her“, so Jung. Viele zukunftsweisende Themen für eine nachhaltige Wirtschaft und für „Gute Arbeit“ sehen die Betriebs- und Personalräte im Regierungsprogramm der SPD.

 

 

11.01.2021 in Pressemitteilung

„ Erhöhung des Mindestlohnes nicht ausreichend – wir werden am Ball bleiben „

 

„ Erhöhung des Mindestlohnes nicht ausreichend – wir werden am Ball bleiben „

 

„Die Erhöhung am 01. Januar 2021 auf 9,50 Euro ist nicht ausreichend, um einen ganzen Monat vernünftig leben zu können“ so der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen in der SPD Vorderpfalz ( AFA ) Holger Scharff.

 

Es gilt, wer einen vollen Monat ganztags arbeitet, der soll auch von dem Lohn seiner Arbeit einen vollen Monat vernünftig leben können. Die Preise sind in den letzten Monaten nicht gefallen und für viele Arbeitnehmer*innen sind durch die Corona Maßnahmen zusätzliche Belastungen hinzugekommen.

 

Auch mit einem Mindestlohn von 9,50 Euro wird es immer schwieriger einen Monat finanziell vernünftig leben zu können. Viele dieser Familien müssen sich Hilfe an der Tafel holen, damit sie am Ende des Monats noch satt zu Essen haben.

 

Um die finanziellen Probleme ein wenig zu mildern muss der Mindestlohn auf mindestens 12.50 € angehoben werden.

 

Holger Scharff: „ Es kann nicht sein, dass in einer wohlhabenden Gesellschaft Kinder und Eltern am Ende eines Monates hungern, weil sie kein Geld mehr zum Einkauf haben. Es ist eine Schande, dass für immer mehr Menschen nur noch der Weg zur Tafel bleibt. Es ist die Aufgabe aller in der Verantwortung stehenden hier für Änderungen zu sorgen. „

 

Holger Scharff

14.07.2020 in Pressemitteilung

„ Mindestlohn muss sofort auf 12.50 € steigen „

 

Zur aktuellen Diskussion um den  Mindestlohn nimmt der AFA Unterbezirksvorsitzende in der SPD Holger Scharff wie folgt Stellung:

 

„ Mindestlohn muss sofort auf 12.50 € steigen „

 

„ Wer glaubt, dass die Preise nach unten gehen, der dürfte sich gewaltig täuschen, die Preise werden aber sicherlich in den nächsten Wochen und Monaten steigen „ so der Unterbezirksvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD Holger Scharff.

 

Für Geringverdiener oder Bezieher des derzeitigen Mindestlohns wird es immer schwieriger einen Monat finanziell zu überstehen, viele gehen heute schon zur Tafel,  um billig Lebensmittel zu bekommen. Trotz Mietzuschuss geraten viele Menschen auch in die Gefahr ihre Wohnung wegen Mietrückstände zu verlieren, weil zur Miete ja noch die Nebenkosten dazu kommen, die durch Mietzuschüsse nicht gedeckt sind.

 

Um die finanziellen Probleme ein wenig zu mildern muss der Mindestlohn auf mindestens 12.50 € angehoben werden.

 

Holger Scharff: „ Es kann nicht sein, dass in einer wohlhabenden Gesellschaft Kinder und Eltern am Ende eines Monates hungern, weil sie kein Geld mehr zum Einkauf haben. Es ist eine Schande, dass für immer mehr Menschen nur noch der Weg zur Tafel bleibt. Es ist die Aufgabe aller in der Verantwortung stehenden hier für Änderungen zu sorgen. „