Pressemitteilungen

Veröffentlicht am 08.02.2017 in Pressemitteilung

06. Februar 2017 | hs

AfA Rheinland-Pfalz: Große AfA Länderkonferenz zum Thema: „Alterssicherung und Rente“

 

Mit einem großen Aufgebot kamen die AfA Delegierten (Arbeitnehmer-Vertreter in der SPD) aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen –Süd und dem Saarland  in Gewerkschaftshaus in Friedrichsthal (Saarland) zusammen. Mit dabei war auch das AfA Landesvorstandsmitglied aus Rheinland-Pfalz, Karl-Heinz Weinmann(Speyer) der mit seiner hohen Fachkompetenz in Sachen Renten wesentliche Diskussionsbeiträge zur Thematik leisten konnte.

Die über 180 Delegierten hatten ein umfangreiches Programm zu bewältigen

In ihrem Einführungsreferat stellte die SPD Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Anke Rehlinger(Saarland) die Bedeutung der Alterssicherung für die Mitbürger heraus und machte an vielen Beispielen deutlich, dass „Arbeit nicht in Armut“ enden darf,“ Wir müssen wieder für ein stabiles Rentenniveau sorgen, damit die Arbeitnehmer nicht weiter von Altersarmut bedroht werden. Eine Mindestrente für alle die jahrelange Vollzeit gearbeitet habe, wäre gut und richtig“.

Christoph Ehlscheid vom Bundesvorstand der IG Metall   und Mitglied in der Rentenkommission zeigte anhand einer Videoproduktion die Möglichkeiten einer veränderten Alterssicherung auf, die von der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles auf den Weg gebracht wurde.

Dazu erklärte Karl-Heinz Weimann: “ Die AfA in Rheinland-Pfalz hat hierzu schon eine gewisse Vorarbeit geleistet und Anträge auf den Weg gebracht, die nun umgesetzt werden müssen. So will die AfA, dass die gesetzliche Rente wieder einen gesicherten Lebensabend garantiert. Wenn das Rentenniveau weiter absinkt wird der soziale Abstieg weiter um sich greifen und die Gesellschaft spalten. Das kann niemand wollen. Wer, wie die CDU, die demografische Entwicklung als „Sündenbock“ vorschiebt, will einfach nur nichts abgeben. Die AfA fordert daher eine Umkehrung, damit der Sinkflug des Rentenniveaus sofort gestoppt wird.“

In den einzelnen Arbeitsgruppen wurden sodann die Aufgaben praxisnahe diskutiert. Unter der Moderation des AfA Landesvorsitzenden aus Rheinland- Pfalz, Michael Jung entstanden so greifnahe Ergebnisse, die nun vor Ort umgesetzt werden können.

Zum Abschluss hob der stellv. AfA Bundesvorsitzende, Udo Lutz die Geschlossenheit der Arbeitnehmervertreter hervor, und forderte die Delegierten auf weiterhin die Interessen der Arbeitnehmer vor Ort zu vertreten und mit dafür zu sorgen, dass bei einer anderen Regierung in Berlin die AfA Interessen besser umgesetzt werden können.

Bild: Der AfA-Landesvorsitzende Rheinland- Pfalz, Michael Jung (links) und der Speyerer Karl-Heinz Weinmann(rechts)    Bildquelle: Horst Nitsch

 

 

 

 

 

Für Zukunft und Beschäftigung!

Solidarität mit den Kollegen/innen von Terex in Zweibrücken und Bierbach

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die Pläne von Steve Filipov, dem Präsidenten des Kranherstellers Terex zum Kahlschlag in Zweibrücken und Bierbach bedrohen 500 Arbeitsplätze. Das trifft uns sehr. Wir sorgen uns um die Zukunft des gesamten Standortes.

Die Folgen dieser Unternehmensentscheidung werden neben den Terex-Beschäftigten und ihren Familien auch die Zulieferer und viele Menschen in der Region spüren. Diese Entscheidung nehmen wir nicht hin!

Mit der Schließung des Standortes Bierbach und Stellenstreichungen in Produktion und Verwaltung an den anderen Standorten will das Unternehmen Kosten senken. Viele Arbeiten sollen künftig an (billigere) Fremdfirmen ausgelagert werden. Das ist ein falscher Weg! Für die Fehler des Managements in der Vergangenheit muss nun die Belegschaft teuer bezahlen. Seine jahrelangen Versäumnisse soll nun das Aus für viele Kolleginnen und Kollegen in Zweibrücken und Bierbach bedeuten.

Wir erwarten ein zukunftsfähiges Standortkonzept des Terex-Managements und keine Standortschließung oder Entlassungen. Terex hat in Zweibrücken und in Bierbach mit einer zuverlässigen, kompetenten und stets flexiblen Belegschaft immer hochwertige Produkte hergestellt.

Wir unterstützen Euren Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze in Zweibrücken und des Standortes Bierbach. Wir versichern Euch unserer solidarischen Unterstützung. Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD und alle Gliederungen stehen hinter Euch.

Mit solidarischen Grüßen

Michael Jung Landesvorsitzender der AfA RLP

 

 

29. November 2016 / mj

SPD-AfA Rheinland-Pfalz:  

AfA Rheinland Pfalz fordert Zukunft und Beschäftigung für die Belegschaft des Nestlé Werkes in Mainz!

Eine zukunftsfähige Strategie zum Erhalt der Arbeitsplätze im Nestlé-Werk Mainz muss her!

 

Der rheinland-pfälzische Landesverband der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AFA) fordert den Erhalt des Nestlé-Werkes Mainz und seiner Beschäftigten.

 

Die Pläne der Konzernleitung zum Kahlschlag am Standort Mainz bedrohen 380 Arbeitsplätze. Das trifft uns sehr. Die Folgen dieser Konzernentscheidung werden neben den Nestlé-Beschäftigten und ihren Familien auch die Zulieferer und viele Menschen in der Region spüren. Aber diese Entscheidung nehmen wir nicht hin!

Der Konzern will die Kosten nicht aufbringen, um die veralteten betrieblichen Gebäude und Anlagen auf einen Stand zu bringen, der eine sichere Produktion für die Zukunft zulassen würde. Die jahrzehntelange Untätigkeit des Konzerns bei den Investitionen ins Werk soll nun das Aus für alle Kolleginnen und Kollegen im Werk bedeuten.

„Wir erwarten ein zukunftsfähiges Standortkonzept des Nestlé-Vorstands und keine Standortschließung“, so AFA Landesvorsitzender Michael Jung. „Nestlé hat am Standort Mainz durch die qualitativ hochwertige und zuverlässige Produktion von Nescafé und Nesquik-Produkten durch eine motivierte und stets flexible Belegschaft immer gutes Geld verdient“, so Jung.

Der Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD unterstützt die Belegschaft im Kampf um den Erhalt des Standortes und ihrer Arbeitsplätze und versichert Belegschaft und Betriebsrat seine solidarische Unterstützung, so AfA-Landesvorsitzender Michael Jung.

 

 

 

28. September 2016  / hs

AFA Sprecher Holger Scharff:

„Klare Kante für mehr Gerechtigkeit und soziale Sicherung“ – AFA Landesvorsitzender Michael Jung zu Gast bei der AFA Unterbezirkskonferenz Vorderpfalz -

 

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD ist sichtbar und hörbar im Unterbezirk Vorderpfalz so der Vorsitzende Holger Scharff zu Beginn seines Berichts über das abgelaufene Geschäftsjahr.

Scharff stellte fest, dass die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AFA) sich vielen wichtigen Themen angenommen hat. In seinem Bericht stellte Scharff nochmals nachdrücklich fest, dass die Regelung Asylbewerber für ihre Gemeinnützige Arbeit mit nur 80 Cent zu bezahlen unsozial ist. Die Konferenz bestätigte unter anderem die Bekämpfung des Missbrauchs von Werkverträgen und die Ausbeutung durch Leiharbeit. Ebenso fordert die AFA eine Überprüfung der Regelungen für die Mini – Jobs. Von der SPD erwartet die AFA wieder mehr auf die Basis zu hören und Politik für die Arbeitnehmer / Innen zu machen. Dazu gehört auch am Ende des Berufslebens eine Rente, mit der man menschenwürdig leben kann.

Zur AFA Konferenz konnte Holger Scharff auch den AFA Landesvorsitzenden Michael Jung begrüßen.

Michael Jung stellte zu Beginn seines Vortrages fest, „Deutschland ist ein reiches Land, aber kein gerechtes Land. Ich sehe Reichtum bei wenigen und Armut bei vielen.“ Weitere Themen seines Vortrages waren leistungsgerechte Zahlung der Arbeitnehmer / Innen im öffentlichen Dienst, Ausbau der Mitbestimmung, weitere Stärkung der Tarifautonomie und eine soziale Reform der Hartz-Gesetzgebung. „Wir brauchen eine Bürgerversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung die alle Einkommensarten einbezieht, paritätisch finanziert wird und die Beitragsbemessungsgrenze entsprechend angehoben wird.“ Weiter fordert Jung eine solidarische Weiterentwicklung  der Rentenversicherung. Was wir nicht brauchen ist eine längere Lebensarbeitszeit. Für den AFA Landesvorsitzenden ist die AFD keine Partei für die kleinen Leute und keine für die Mitte der Gesellschaft. Die AFD ist sozial kalt und keine Alternative für die Menschen.

Die Konferenz beschloss einstimmig zwei Anträge des Vorstandes – keine Zwangsverrentung von Hartz IV. – Empfänger und keine Anrechnung von Zulagen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld auf den Mindestlohn.

Holger Scharff: „Wir werden uns auch weiter für die Themen der Basis einsetzen und diese innerhalb und außerhalb der SPD deutlich vertreten. Klare Kante für mehr Gerechtigkeit und sozialer Sicherung.“